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Wo im Winter geräumt werden muss

Von Walter Schmeißer | 24.Juni 2018

Bis vor kurzem erfreuten wir uns in Hamburg noch derart sommerlicher Temperaturen, dass man sich als Sonnennanbeter die Frage stellen konnte, ob ein Flug in südlichere Gefilde wirklich einen echten Mehrwert dargestellt hätte. Inzwischen gibt sich die Hansestadt wettertechnisch jedoch wieder wie man sie kennt: Verregnet und kühl.

Der Sommer ist zwar deshalb noch lange nicht vorbei, aber es kann nicht schaden, diese Entwicklung als Anlass dafür zu nehmen, sich vorausschauend mit dem kommenden Winter auseinanderzusetzen. Zum Beispiel mit der Frage, ob man als Immobilieneigentümer überhaupt Räumungspflichten hat und wenn ja, wo und inwieweit genau.

Die Antwort auf diese Frage ist im Hamburger Wegegesetz verankert, welches Sie hier einsehen können.

Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung:

 

Gehwege müssen über eine Breite von einem Meter geräumt werden:

Dies soll gewährleisten, dass zwei Passanten die Wegfläche problemlos nebeneneinander nutzen können.

Fußgängerzonen müssen unter Umständen über die gesamte Breite geräumt werden:

Hier hängt der Räumungsaufwand von der Fläche ab: Ist die Zone breit und das Fußgängeraufkommen hoch, muss ggf. auf der gesamten Breite geräumt werden. Sollte dies nicht der Fall sein, reicht das Freiräumen von Querungen unter Umständen auch aus.

Treppen müssen ebenfalls auf voller von Schnee uns Eis befreit werden:

Angesichts der erhöhten Verletzungsgefahr auf den Stufen ist dies natürlich nachvollziehbar.

Gehwege an Eckgrundstücken sind bis zur Einmündung der kreuzenden Straße zu räumen:

Passanten müssen hier in der Lage sein, den Fahrbahnrand der kreuzenden Straße gefahrlos zu erreichen.

Wege, die durch Grünstreifen vom Grundstück getrennt sind, sind ebenfalls zu räumen:

Eine Ausnahmen ist nur gegeben, wenn der Gehweg durch eine öffentliche Grün- und Erholungsanlage vom Grundstück getrennt ist.

Wegflächen, die durch Böschungen oder Gräben vom Grundstück getrennt sind, sind räumungspflichtig:

Gleiches gilt auch für Trenn- und Lärmschutzwände.

Fußgängerüberwege am Gehweg müssen bis zum Fahrbahnrand geräumt werden:

Verständlich, da gegeben sein muss, dass Passanten den Fußgängerüberweg gefahrlos erreichen können müssen.

Durchgangswege oder Wege ohne Farhbahn dürfen nicht ausgelassen werden:

Beispielsweise Wegflächen, die zwei Mehrfamilienhäuser voneinander trennen.

Gehwege in Verkehrsberuhigten Zonen sind selbstverständlich auch zu räumen:

Ausgenommen hiervon sind Wege zwischen Parkflächen auf der Fahrbahn.

 

Natürlich stehen wir gerne beratend zur Seite, wenn beurteilt werden muss, ob bestimmte Wegflächen in der Nähe Ihres Grundstücks von Schnee und Eis befreit werden müssen.

Sollten Sie nicht den Wunsch haben, sich selber darum zu kümmern, übernehmen wir die Räumungsarbeiten selbstverständlich gerne für Sie.

Fordern Sie am besten gleich ganz einfach und unverbindlich ein Angebot bei uns an.

 

Ihr Walter Schmeißer

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Klimaentwicklung in Deutschland: Warum die nächsten Jahre noch kalt bleiben

Von Walter Schmeißer | 2.April 2018

Während manche Länder im Hinblick auf ihr Klima kalkulierbar und für kalte Winter oder heiße Sommer bekannt sind, können für Deutschland keine allgemeingültigen Prognosen gemacht werden. Vielmehr hängt die Wetterlage in diesen Jahreszeiten vom Golfstrom ab, der im Atlantik mit mal stärkeren und mal schwächeren Westwinden auf unsere Temperaturen einwirkt.

Zwar gab es in den vergangenen Jahren Diskussionen darüber, dass der Einfluss des Golfstroms auf unser Klima abnähme. In der Tat variiert dieser, wie Messungen belegen, über die Jahre aber in aller Regelmäßigkeit. Diese Fluktuationen sind jedoch normal, weshalb von einer anhaltenden Abschwächung nicht die Rede sein kann.

© Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Natürlich sind die Auswirkungen des globalen Klimawandels real und wirken sich auch auf den europäischen Kontinent spürbar aus. Allerdings neutralisiert der Golfstrom, in Kombination mit anderen lokalen Wetterpänomenen diese Entwicklung noch sehr effektiv. Deshalb bleibt das Winterwetter in den kommenden Jahren eine Black Box, die höchstens Schätzungen zulässt.

Die Wahrscheinlichkeit einer Kälteperiode von mindestens einem Monat wird bei uns mindestens bis 2021 noch mit rund 70 % beziffert. Harte Winter und eine reduzierte Jahresmitteltemperatur werden von Wetterforschern erwartet. Trotz Klimawandel ist also weiterhin zuverlässig mit Schnee- uns Eisniederschlägen zu rechnen.

Ihr Walter Schmeißer

Quelle: donnerwetter.de

 

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Wenn Schneeräumung lebensbedrohlich wird

Von Walter Schmeißer | 4.Februar 2018

Stress is relativ, Normalität auch. Dies beweist folgendes Video, das uns überzeugend vor Augen führt, wieso man sich von „ein klein wenig Schnee“ in Norddeutschland wirklich nicht aus der Ruhe bringen lassen muss. Schließlich könnte man auch unter ganz anderen Umständen mit widrigen Wetterbedingungen zu kämpfen haben. Zum Beispiel so wie dieser Kollege aus dem fernen China:

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WSG wünscht frohe Weihnachten 2017 und einen guten Rutsch ins neue Jahr

Von Walter Schmeißer | 3.Dezember 2017

Schon wieder Dezember! Die Vorbereitung auf die Saison hat die Zeit bei uns wie im Fluge vergehen lassen.

Nun feiern wir bereits den ersten Advent und müssen zugeben, dass die seit November allgegenwärtige Weihnachtsdeko und das zunehmende Vorkommen von Weihachtsliedern im Radio auch uns nicht mehr völlig kalt lassen.

Und spätestens beim Spaziergang durch die Innenstadt und über den Hamburger Weihnachtsmarkt stellt sich dann auf ganz natürliche Weise eine festliche Stimmung ein.

Aus dieser Stimmung heraus möchten wir uns heute bei all unseren Kunden für das Vertrauen, das sie uns dieses Jahr entgegengebracht haben, bedanken.

© Radka Schöne / pixelio.de

Und auch wenn uns bewusst ist, dass wir als Dienstleister für die Beseitigung von Schnee und Eis nicht gerade zu einem weihnachtlicherem Stadtbild beitragen, wünschen wir doch allen Hamburgern von Herzen frohe Weihnachten, besinnliche Festtage im Kreise von Familie und Freunden sowie einen gemütlichen Rutsch ins neue Jahr.

Auf das alle Ihre guten Vorsätze in Erfüllung gehen mögen!

Ihr Walter Schmeißer

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Weshalb uns 2017 ein harter Winter bevorstehen könnte

Von Walter Schmeißer | 5.November 2017

Kürzlich gesehen auf weather.com: In einem interessanten Artikel wird der Einfluss verschiedener Wetterphänome auf die Intensität bevorstehender Winter erläutert.

Ein Indikator ist dabei die sogenannte Nord-Atlantische-Oszilliation (NAO): Diese bezieht sich auf die Heftigkeit europäischer Winter in Abhängigkeit der Konstellationen von Hoch- und Tiefdruckgebieten über dem Antlantik. Ein positives NAO lässt dank ausgeprägter Westwinde auf einen milden Winter hoffen. Ist das NAO hingegen negativ, wie dieses Jahr, werden warme Westwinde blockiert und arktische Kaltluftströme fließen nach Europa.

Ein weiterer Faktor ist die Aktivität von Sonnenflecken. Dabei handelt es sich um strahlungsarme Zonen, die auf dem Himmelskörper durch Störungen im Magnetfeld entstehen. Je höher die Anzahl der Sonnenflecken, desto kältere Winter stehen uns bevor. Der nächste zu erwartende Tiefpunkt wird auf das Jahr 2021 datiert. Wir befinden uns jedoch bereits jetzt in einer Phase abnehmender Aktivität, weshalb von Jahr zu Jahr mehr mit Schnee und Eis gerechnet werden muss.

© Erwin Lorenzen / pixelio.de

Ebenfalls eine Rolle spielen die verschiedenen Arten von stratosphärischen Höhenwinden, die sich im Zeitverlauf zyklisch abwechseln. Dominieren die Westwinde, kommen wir in den Genuss freundlicherer Wetterverhältnisse und insgesamt wärmerer Winter. Haben jedoch die Ostwinde Überhand, was momentan der Fall ist, sind Kaltkluftausbrüche sehr wahrscheinlich.

Unerwartet, aber tatsächlich der Fall: Auch die Jahresaktivität von Hurrikanen, die 2017 rekordverdächtig ausfiel, kann uns eine kalte Wintersaison bescheren. Insgesamt 10 Hurrikane, davon ganze 6 der Kategorie 3, sprechen stark für ein Absinken der Atmosphäre und eine daraus resultierende kalte Hochdrucklage in Europa.

Und auch der hohe Schneebedeckungsgrad der Eurasischen Landmasse kündigt an, dass Schnee und Eis dieses Jahr ausgeprägter vorkommen werden als in vergangenen Wintern. Die vom Schnee reflektierte Sonnenstrahlung generiert nämlich kalte Luftmassen, die über einen langen Zeitraum hinweg bestand haben können. Dies Kaltluft kollidiert in der Regel über Europa mit wärmeren Luftströmen und führt zu starkem Schneefall.

Zusammengefasst stehen für diesen Winter entsprechend alle Zeiger auf „kalt“. Hinzu kommt, dass die Phase abnehmener Sonnenaktivität noch bis 2021 anhalten wird. Noch härtere Winter sind deshalb in den nächsten Jahren durchaus zu erwarten. Zugefrorene Straßen und heftige Kälteeinbrüche bis in den März hinein werden dann wieder zur Norm gehören.

Ihr Walter Schmeißer

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Neuer Mitarbeiter: Spezialist für Garten- und Landschaftsbau verstärkt Kompetenz für „grüne“ Dienstleistungen

Von Walter Schmeißer | 20.September 2017

Neben den Bereichen Reinigung und Winterdienst wächst unser Auftragsvolument im Bereich „Garten- und Landschaftsbau“ seit längerem kontinuierlich an. Aus diesem Grund haben wir uns vor kurzem dazu entschieden, eine ausgbildete Fachkraft auf diesem Gebiet einzustellen.

Seit dem 01.09.2017 unterstützt uns deshalb Herr Torben Pielke, seines Zeichens gelernter Gärtner- im Garten und Landschaftsbau, in allen „grünen“ Einsatzszenarien.

Torben Pielke

Seine Hauptaufgabe ist dabei die Pflege und bei Bedarf Umgestaltung von Grün- und Freianlagen aller Unternehmens- und Privatkunden von WSG.

Hierzu zählen beispielsweise:

Wir freuen uns über die kompetente Unterstützung von Herrn Pielke und heißen ihn herzlich bei WSG willkommen. Darüber hinaus sind wir stolz darauf, unseren bestehenden und potenziellen Kunden im Garten- und Lanfschaftsbau zukünftig ein noch kompetenterer Partner sein zu können.

Ihr Walter Schmeißer

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G20 Gipfel: Verzögerte Leistungserbringung aufgrund städteweiter Sicherheitsvorkehrungen

Von Walter Schmeißer | 5.Juli 2017

Eine kurze Information für unsere Kunden zu den Auswirkungen des bevorstehenden G20 Gipfels auf unser Tagesgeschäft und die Leistungserbringung für die Dauer des Ereignisses:

Insbesondere vom 07. bis 08. Juli, aber auch an den übrigen Tagen der Kalenderwoche 27, ist mit verschärften Sicherheitsvorkehrungen in Hamburg zu rechnen. Diese werden die Durchfahrung des Stadtgebietes von West nach Ost vermutlich unmöglich machen oder zumindest stark verzögern. Eine daraus resultierende Verlagerung des Verkehrs auf die Nord-Süd-Achse ist sehr wahrscheinlich. Entsprechend wird es auch hier zu erheblichen verkehrsbedingten Verzögerungen kommen.

Wir haben uns im Vorfelde organisatorisch so weit wie möglich auf die erschwerten Rahmenbedingungen eingestellt, möchten aber um Verständnis dafür bitten, dass die tatsächlichen Auswirkungen des G20 Gipfels auf unser Tagesgeschäft ultimativ nicht zuverlässig planbar sind. Die termingerechte Erbringung unserer Dienstleistungen können wir daher voraussichtlich bis Montag, den 10.07.2017, nicht garantieren. Selbstverständlich werden wir bis dahin dennoch alles Mögliche tun, um unseren Zeitplan einzuhalten.

Wir wünschen allen Hamburgern hiermit im Vorfelde ein entspanntes und stressfreies Wochenende.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Walter Schmeißer

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Verbesserte Reaktionszeiten dank neuem Standort in Barsbüttel

Von Walter Schmeißer | 19.März 2017

Unser stetiges Wachstum in den vergangenen zwei Jahren erforderte zu jeder Zeit ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit. Wir wollten sicherstellen, dass der hohe Qualitätsanspruch für den WSG steht im Zuge der wirtschaftlichen Weiterentwicklung des Unternehmens unverändert spürbar bleibt.

Aktuell spiegelt sich diese Denkweise in der Eröffnung unseres neuen Standortes in Hamburg Barsbüttel wieder. Dort befindet sich ab sofort unser lokaler Maschinen- und Streugutstützpunkt.

Das Gelände deckt den auf unserer Seite stark gestiegenen Raumbedarf und fungiert unter anderem als Sommerlager für unsere Fahrzeuge. Diese werden während der Wintermonate in der Regel dezentral in ihrem jeweiligen Einsatzgebiet abgestellt und können zukünftig nach der Saison für Wartungs- und Reparaturarbeiten hierhin zurückzukehren.

© Rainer Sturm / pixelio.de

Zudem fungiert die Anlage als Treffpunkt für unser gewerbliches Personal und Basis für die Planung des operativen Geschäfts.

Barsbüttel, im Osten von Hamburg, ist lediglich der erste von zwei neuen Standorten. Eine weitere Präsenz westlich der Stadtmitte befindet sich bereits in Planung und wird, sobald auch sie eröffnet worden ist, unser Gesamtkonzept vervollständigen.

Die Auslagerung unserer maschinellen und personellen Einsatzplanung in Verbindung mit der vollständigen Abdeckung des Hamburger Stadtgebietes durch Satellitenstützpunkte in Hamburg Süd, Ost und West werden unsere Anfahrtswege und Reaktionszeiten in Zukunft stark verkürzen.

Ihr Walter Schmeißer

 

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Warum ein Soforteinsatz bei anhaltendem Schneefall nicht sinnvoll ist

Von Walter Schmeißer | 5.Februar 2017

In den vergangenen Wochen sind wir, angesichts anhaltender Niederschläge, vermehrt zu umfangreichen Einsätzen ausgerückt. In diesen „heißen“ Phasen der Saison gehen bei uns in der Regel des Öfteren Anfragen zur Tourenplanung ein. Kunden möchten wissen, ob und wann wir vor Ort sein werden und sind verunsichert, wenn die Schnee- und Eisbeseitigung nicht sofort nach den ersten Schauern beginnt. Diese leichte Nervosität ist natürlich zunächst einmal verständlich, doch gibt es gute Gründe dafür, beim ersten Schneefall nicht unmittelbar auszurücken.

Auf rechtlicher Seite verfügt das Hamburgische Wegegesetz, dass Räumarbeiten jeglicher Art erst dann eingeleitet werden brauchen, wenn die Niederschläge aufgehört haben. Vom Schnee befreite Flächen würden ansonsten logischerweise in kürzester Zeit wieder unzugänglich und ausgebrachtes Streugut  sofort von sich neu bildendem Eis umschlossen werden. Dem ließe sich zwar durch die Verwendung von Salz, anstelle von Granulat, vorbeugen, doch ist es Privatpersonen in Hamburg bei einer Strafe von bis zu 50.000 € verboten, dieses einzusetzen.

© Rainer Sturm / pixelio.de

Um einen erfolgreichen Einsatz zu gewährleisten, nach dem durch Schnee und Eis entstandene Gefahren hundertprozentig und nachhaltig beseitigt worden sind, rücken wir entsprechend erst während des Abklingens der Niederschläge aus – bestenfalls nehmen wir bei Schneefall eine Zwischenräumung vor, damit die Schneemengen beherrschbar bleinen. Die Herausforderung dabei liegt darin, die oftmals unzuverläsigen Vorhersagen des Wetterdienstes und chaotische Verkehrssituation auf den Straßen bei der Planung zu berücksichtigen.

Sie können sich also sicher sein, dass wir bei unserer Einsatzplanung immer darum bemüht sind, Überlegungen der Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Rechtmäßigkeit in Einklang zu bringen und als Konsequenz lediglich in manchen Fällen abwarten, weil wir versuchen, den für alle Beteiligten bestmöglichen Zeitpunkt zum Ausrücken abzupassen.

Ihr Walter Schmeißer

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Warum uns dieses Jahr wahrscheinlich ein früh einbrechender und starker Winter bevorsteht

Von Walter Schmeißer | 6.November 2016

Die detaillierte Vorhersage zukünftiger Wetterbedingungen stellt Meteorologen auch in der heutigen Zeit noch häufig vor Herausforderungen. Um diese zuverlässig meistern zu können, müssen sie regelmäßig auf Erfahrungswerte zurückgreifen und sich zudem, teils auf Makroebene, an globalen Phänomenen orientieren, anhand derer sich die Rahmenbedingungen für die Entwicklung lokaler Wetterverhältnisse prognostizieren lassen. Solch ein Phänomen ist der sogenannte Polarwirbel, der eine große Konzentration kalter Luftmassen über dem nördlichen Polarkreis beschreibt.

Wie FOCUS Online kürzlich berichtete, steuert der Wirbel Stärke und Zugrichtung der arktischen Tiefdruckgebiete. Von Jahr zu Jahr variiert dabei die Stabilität dieser Tiefdruckgebiete um den Polarkreis herum. In manchen Jahren wird der Wirbel dann instabil, was dazu führen kann, dass kühle Luftmassen gen Süden abwandern und sich stärker über den Globus verteilen. So kann es stellenweise zu plötzlichen Temperaturabfällen und Niederschlägen kommen, die einen frühen Wintereinbruch einläuten und lange anhalten können. In Extremszenarien kann dann sogar in der Türkei oder in Sizilien Schnee fallen.

Zuletzt war der Polarwirbel im Winter 2013 / 2014 instabil und hat uns, auch in Hamburg, über lange Zeiträume hinweg glatte Straßen und eine durchgehende Schneedecke beschert.

Hatten die Wetterdienste für dieses Jahr zunächst einen milden Winter erwartet, wurden diese Vorhersagen aufgrund des immer instabiler werdenden Polarwirbels inzwischen aktualisiert: Die Wahrscheinlichkeit eines heftigen Winters wie in 2013 wird aktuell als sehr hoch eingeschätzt.

Alle Informationen zum Thema finden Sie im Video auf FOCUS Online:

polarwirbel

Ihr Walter Schmeißer

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